Willkommen bei BlitzFin
Was BlitzFin ist, wer dahintersteht — und warum „einmal einrichten, dann vergessen“ unser Maßstab ist.
Mit der neuen Website starten wir auch dieses Logbuch: Notizen aus dem Maschinenraum von BlitzFin. Hier schreiben wir über Updates und Meilensteine, über Entscheidungen hinter dem Produkt — und gelegentlich darüber, warum wir etwas bewusst nicht bauen. Der passende erste Eintrag ist eine Vorstellung: Was ist BlitzFin eigentlich, und wer steht dahinter?
Warum es BlitzFin gibt
Bauherren, Entwickler und Projektsteuerer betreiben Baukosten-Controlling überwiegend in Excel. Nicht aus Vorliebe, sondern weil die Alternativen zu schwer, zu teuer oder zu weit weg vom Alltag sind: Bechmann, RIB, California sind für Konzerne gebaut. Excel ist für niemanden gebaut. Dazwischen klafft eine Lücke — und genau dort sitzt BlitzFin.
Konkret heißt das: ein Projektraum pro Bauvorhaben, eine eigene E-Mail-Inbox pro Projekt, halbautomatisches Auslesen eingehender Rechnungen und die DIN 276 als eingebauter Standard statt als Fußnote. Live in 5 Minuten ist dabei kein Werbeslogan, sondern die Mindestlatte: Wenn ein neuer Nutzer länger braucht, bis das erste Projekt steht, haben wir versagt.
Wer dahintersteht
BlitzFin entstand zwischen 2019 und 2025 durch ein Gründungsteam, das die Grundlagen gelegt hat — Datenmodell, Workflow, DIN-276-Logik. Seit 2026 wird es von der blue media labs GmbH weitergeführt, einem unabhängigen Operator-Studio mit Sitz in Hamburg und Hannover: klein, fokussiert, mit Produkt, Engineering und Kundenkontakt in einer Hand. Das hat Konsequenzen, die wir offen kommunizieren — keine Vertriebsorganisation, keine endlose Roadmap aus Marketing-Versprechen. Dafür kurze Wege und schnelle Entscheidungen.
Entstanden ist BlitzFin nicht im Vakuum. Den ersten Projektraum, die ersten DIN-276-Auswertungen und die ersten harten Praxisfragen lieferte Stadtblick Architekten aus Hamburg — Entwicklungspartner der ersten Stunde und bis heute aktiver Anwender. Vieles, was in der Plattform nach Software-Pragmatismus aussieht, ist tatsächlich die zweite oder dritte Iteration nach einer konkreten Frage aus deren Projektalltag. Die formelle Version dieser Geschichte steht auf der Seite Über uns; hier im Logbuch gibt es die Werkstattfassung.
Einmal einrichten, dann vergessen
Wenn es einen Satz gibt, an dem wir jedes Release messen, dann diesen: Sie klinken BlitzFin einmal in Ihr Projekt ein — und müssen sich danach nicht mehr darum kümmern. Rechnungen laufen in die Projekt-Inbox, werden ausgelesen, den Kostengruppen zugeordnet, und der Kostenstand ist aktuell, ohne dass jemand freitags eine Excel-Tabelle nachpflegt.
Mit jedem Release übernimmt mehr Automatik die manuelle Arbeit, und KI sitzt zunehmend mit am Tisch — als verlässlicher Helfer, nicht als Buzzword. Mittelfristig öffnet sich BlitzFin per MCP für KI-Assistenten: Ihr Projektstand wird zur abrufbaren Wahrheit, egal welches Werkzeug Sie sonst nutzen. Was heute ein Dashboard ist, kann morgen ein Satz an den eigenen Assistenten sein.
Was hier als Nächstes kommt
Parallel zum Logbuch bauen wir den Ratgeber auf — Grundlagenwissen zum Baukosten-Controlling, verständlich und ohne Normzitate. Den Anfang macht ein ausführlicher Artikel zur DIN 276: Kostengruppen, die sechs Stufen der Kostenermittlung und was davon im Projektalltag wirklich zählt.
Und wer BlitzFin lieber gleich selbst anschauen möchte: Es gibt einen voll funktionsfähigen Demo-Projektraum mit Beispielrechnungen — keine Anmeldung, kein Verkaufsgespräch.